Eine schmale Ausbuchtung auf der westlichen Wertach-Hochterrasse war schon in prähistorischer Zeit Platz zur Sesshaftwerdung von Menschen. Das Vorkommen von Hügelgräbern in der Gegend sowie auch weiter flußaufwärts belegen dies. Auch die später eindringenden Kelten nützten solch günstige Plätze für Ihre Siedlungen. Als dann um die Zeitenwende von Süden her die Römer in die Gegend vordrangen und den Zusammenfluß von Lech und Wertach ein Militärlager errichteten, wurden sie von der eingesessenen Bevölkerung immer wieder bedrängt. Schließlich gaben die Römer ihr Lager wieder auf. Daraus entwickelte sich die Stadt Augsburg; aus der Siedlung an einer Ausbuchtung auf der westlichen Wertach-Hochterrasse wurde Kriegshaber. Im Jahre 1900 zählte Kriegshaber 2.812 Einwohner und wurde vor über 80 Jahren nach Augsburg eingemeindet.
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