Hochzoll liegt im Osten Augsburgs am rechten Ufer des Lech. Seinen Ursprung verdankt es einem Brückenbau über den Lech im Jahre 980 n. Chr. Wegen der hohen Baukosten wurde für die Benutzung Zoll erhoben, der sogenannte „Hoher Zoll". Davon ist der Name abgeleitet. Das vorher zu Friedberg gehörende Gebiet, die sogenannte „Friedberger Au" wurde 1818 eine eigene Gemeinde und nach Augsburg umgemeindet. Erst seit 1905 durfte auch der ältere Name wieder angenommen werden.
Das Geschick dieses Stadtteils wurde in früheren Zeiten sehr stark vom Brückenbau geprägt. Die vom Feuer und Hochwasser immer wieder zerstörte Brücke konnte nur mit finanzieller Hilfe von Augsburg neu errichtet werden, was dann auch zur Umgemeindung der gesamten Friedberger Au mit 172 Einwohnern in 24 Streusiedlungen führte. 1840 entstand am Gutshof „Stierhof" die erste Haltestation an der neuerrichteten Eisenbahnstrecke von München nach Augsburg. Nach Errichtung der Paartalbahn 1874 wird aus der Haltestelle der Bahnhof Hochzoll. Der Ort hatte damals ganze 350 Einwohner. Erst durch den Zuzug von Vertriebenen nach dem 2. Weltkrieg überstieg die Einwohnerzahl 1954 die 5.000-er Grenze.
Heute ist Hochzoll gut in den Augsburger Fernverkehr eingebunden.
Unternehmen können im kostenlosen branchenbuch fünf Einträge kostenlos schalten.