Hammerschmiede ist der jüngste Stadtteil Augsburgs und noch in der Entwicklung. Bereits 1934 wurde im Südosten der Firnhaberau ein Teilgebiet abgetrennt und mit einigen kleineren Rodungsflächen zur Gemarkung Hammerschmiede zusammengelegt. Eine erste kleine Siedlung entstand. Der zweite Weltkrieg brachte die weitere Entwicklung zum Stillstand. Erst wieder mit der Wohnungsnot nach dem Krieg kam der Gedanke an eine Weiterentwicklung des Areals nordwestlich der alten Siedlung Hammerschmiede wieder auf. Eine Interessengemeinschaft Bauwilliger etablierte sich 1949, und so entwickelte sich in den Folgejahren meist in Eigenenergie eine weitere Wohnsiedlung mit Ein- und Zweifamilienhäusern. Anfangs mit Hauskläranlagen, wurde erst nach und nach eine zeitgemäße Infrastruktur geschaffen. Die neugebaute Müllverbrennungsanlage im Nordosten von Hammerschmiede ist auch heute noch wenig beliebt bei den Menschen.
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