Im Jahre 1972 wurde Göggingen, selbst eine Kleinstadt mit über eintausend jähriger Geschichte eingemeindet. Schon kurz nach der Schlacht gegen die Ungarn auf dem Lechfeld erste Erwähnungen in den Abgaben-Listen des Bischhofs von Augsburg. Zur Römerzeit führte eine Verbindungsstraße, die sogenannte „Römerstrasse" den Lech aufwärts nach Italien. Nach dem Abzug der Römer (5. Jahrhundert) drang der germanische Stamm der Alemanen in die Gegend ein und ließ sich hier nieder. Sie nahmen auch die alte Siedlung in Besitz und erweiterten sie. Im Laufe des 13./14. Jahrhunderts brannte der Ort mehrmals nieder und wurde jedesmal wiederaufgebaut und erweitert. Auch im 30-jährigen Krieg brannte Göggingen .Während all der langen Zeit gehörte der Ort dem Bischhof von Augsburg.
Auch wohlhabende Bürger aus Augsburg siedelten sich hier außerdem Handwerker an. Sie veränderten das Aussehen des Ortes hin zu mehr städtischem Gebirge. Schon vor 1900 siedelten sich erste Industriebetriebe an. 1900 hatte Göggingen 4.629 Einwohner. Durch eine eigene Straßenbahn ist der Stadtteil gut mit dem übrigen Augsburg verbunden. Heute hat Göggingen über 16.000 Einwohner und ist ein aufstrebender Stadtteil.
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