Mit einer Fläche von 3,3 km² und ca. 7.000 Einwohner ist Bärekeller einer der kleineren Stadtteile von Augsburg. Der Name stammt vom Keller eines Gasthofes, in dem im ausgehenden Mittelalter Gaukler ihre Tanzbären untergebracht waren, während sie selber im Gasthof übernachteten. Ebenda mußten auch andere Reisende übernachten, wenn Ausgburgs Stadttore bereits geschlossen waren. Der Gasthof „zum Bärenkeller" wird noch heute bewirtschaftet und ist eine Sehenswürdigkeit. 1932 wurde Bärenkeller nach Augsburg eingemeindet. Nach dem 2. Weltkrieg waren vorübergehend mehrere Nazigrößen inhaftiert. Danach bewohnten amerikanische Offiziere viele Häuser. Der Stadtteil zerfällt in zwei Bereiche: Wohlhabende Ärzte und Geschäftsleute bewohnen die „Häuschensiedlung" während in der „Wohnblocksiedlung" viele Erwerbslose und Spätaussiedler untergebracht sind, was zu hoher Einwohnerfluktuation führt. Zudem entsprechen die Wohnungen häufig nicht den zeitgemäßen Standards. In Bärenkeller befindet sich auch Augsburgs älteste Kleingartenanlage am Viehmarkt.
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