Das Land um Augsburg war schon in vorgeschichtlicher Zeit menschliches Siedlungsland. Hügelgräber und andere Naturdenkmäler sind ein Beleg dafür. Das Aufschüttungs- und anschließende Überschwemmungsland am Zusammenfluß von Lech und Werach mit noch einigen kleineren Alpenflüssen in der Nähe bot dem prähistorischen Menschen bessere Möglichkeiten: Freie Flächen zur Errichtung von Lagerplätzen; bessere Aussicht; Fischfang; leichteres Vorwärtskommen bei Ortsveränderungen. Die Gegend am Lech war schon seit Urzeiten Durchzugsland von Nord nach Süditalien und umgekehrt. Die Kelten waren die auch namentlich fassbaren Siedlder der Gegend. Der Stamm der Vindeliker ist von den nachfolgenden Römers bezeugt. Sie wiederum wurden nach mehrernen Jahrhunderten der Vorherrschaft von germanischen Stämmen aus dem Norden verdrängt. Zurückgeblieben ist wohl eine Mischbevölkerung aus unterschiedlichen Wurzeln.
Der Brückenschlag über den Lech bei Hochzoll schaffte eine gute Gegend durch die A8 (M-S) sowie Ost-Westverbindung sowie mehrere gut ausgebaute Bundesstraßen verkehrsmäßig gut vernetzt. Hier kreuzen sich zudem wichtige Eisenbahnlinien. Der Flughafen im Nordosten eröffnet weitere Möglichkeiten. Augsburg und seine Umgebung ist heute ein einziger großer Wirtschaftsraum. Der Lech mit seinen Flußbauten sowie die nahen Alpen bieten vielerlei Möglichkeiten für Freizeitgestaltung, Erholung und Urlaub.
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